Warum gibt es die MPU?

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Blick auf die Werftstraße in Kiel

Wir alle wollen sicher auf den Straßen unterwegs sein. Ohne unnötiges Risiko. Deshalb ist die Grundfrage jeder MPU:

Ist der jeweilige „Verkehrssünder“ wirklich in der Lage, ein Fahrzeug zu führen und damit am Straßenverkehr teilzunehmen?

Oder anders ausgedrückt: Können es die Behörden verantworten, dem jeweiligen Betroffenen seine Fahrerlaubnis zurückzugeben? Denn faktisch hat er unvernünftig gehandelt und damit sich selbst und andere Unbeteiligte in Gefahr gebracht. Die Behörden vertreten also gewissermaßen die Masse aller Verkehrsteilnehmer.

Die MPU ist keine Bestrafung. Vielmehr „Erziehung“ im positiven Sinn

Klar, die MPU ist keine schöne Angelegenheit! Es ist schon schlimm genug, wenn der Führerschein weg ist oder man kurz davor ist, ihn zu verlieren. Zusätzlich empfinden viele Menschen Scham oder Wut, weil sie die Untersuchung über sich ergehen lassen müssen. Andere sind sauer auf die Polizei und suchen die Schuld in den Umständen und nicht bei sich selbst. All das ist menschlich.

Aber es ist wichtig zu wissen: Die MPU will Sie nicht bestrafen, Ihnen das Leben schwermachen oder unnötig Geld aus der Tasche ziehen. Die MPU will, dass Sie Ihr Verhalten reflektieren! Durch die MPU müssen Sie sich zwangsweise mit ihrem (Fehl-)Verhalten auseinandersetzen. Sie sollen intensiv darüber nachdenken, ob Ihr Handeln wirklich angemessen war. Und im besten Falle verändern Sie Ihr Verhalten zum Positivem.

Lesen Sie hier weiter: Wo muss ich die MPU ablegen?