Was passiert bei einer negativen MPU?

zentral_in_kiel

Etwa 35% der Kandidaten fallen bei der MPU durch

Fällt Ihr Gutachten negativ aus, müssen Sie die MPU wiederholen – mit allem, was diese an Zeit, Geld und Nerven gekostet hat. Denn das Gutachten anzufechten ist so gut wie unmöglich und nur noch mit weiteren hohen Kosten verbunden.

Bleiben Sie cool!

Zunächst heißt es bei einem negativen MPU-Ergebnis: Nichts überstürzen. Stellen Sie sicher, dass das negative Gutachten von den MPU-Prüfern nicht direkt an die Führerscheinstelle weitergeleitet wird. Denn sonst liegt die Akte dort die nächsten Jahre im Schrank und belastet Sie unnötig. Bedenken Sie, dass Sie Ihr MPU-Gutachten nicht vorlegen müssen: Sie werden von der Behörde lediglich dazu aufgefordert. Lassen Sie sich also nicht irritieren und ziehen Sie den Antrag auf Wiedererlangung des Führerscheins zurück (im Normalfall haben Sie diesen im Vorfeld der MPU gestellt).

Das Gutachten gehört Ihnen allein, nutzen Sie es sinnvoll!

Sie haben für das MPU-Gutachten bezahlt, sind Eigentümer und können damit machen, was Sie wollen. Wir empfehlen: Schmeißen Sie das Gutachten bloß nicht weg, sondern lassen Sie einen zertifizierten Verkehrspsychologen darauf schauen. Er wird erkennen, woran Ihre MPU gescheitert ist.

Wenn Sie dann nach gründlicher Vorbereitung einen neuen Anlauf starten, beginnt alles von vorne: Sie stellen erneut einen Führerscheinantrag… und die Behörde wird von Ihnen ein MPU-Gutachten verlangen. Übrigens: Es wäre ein Fehler zu denken, die zweite MPU läuft exakt wie die erste! Machen Sie sich auf neue Fragen und Abläufe gefasst!

Lesen Sie hier weiter: Wie kann ich mich vorbereiten?